
(Patria) - Mitglied der Präsidentschaft von Bosnien und Herzegowina Denis Bećirović gab nach der jüngsten offenen Hassrede des ehemaligen Präsidenten des bosnischen Entität RS, Milorad Dodik, auf einer Wahlkampfveranstaltung gestern in Ost-Sarajevo eine Erklärung ab.
- Die Hassrede im Wahlkampf für den Präsidenten des bosnischen Entität RS hat uns einmal mehr gezeigt, welche destruktive Politik Milorad Dodik in den letzten Jahren vertritt und fördert, und gezielt versucht, Brücken der Zusammenarbeit und des gegenseitigen Respekts zwischen den Völkern und Bürgern des Staates Bosnien und Herzegowina einzureißen – betont Bećirović.
Seiner Meinung nach stellt Dodiks Auftritt ein gefährliches Beispiel für Hassrede dar, das die verfassungsmäßige Ordnung von Bosnien und Herzegowina und die Grundwerte, auf denen unser Staat beruht – nämlich Frieden, Toleranz und gegenseitiger Respekt aller Völker und Bürger – offen untergräbt.
- Das Gericht von Bosnien und Herzegowina hat Dodik rechtskräftig zu einem Jahr Gefängnis und einem sechsjährigen Verbot jeder öffentlichen Funktion verurteilt. Trotzdem fügt er im öffentlichen Raum weiterhin unermesslichen Schaden zu, indem er Hass und Intoleranz sät. Gemäß den Gesetzen von Bosnien und Herzegowina sind die zuständigen staatlichen Institutionen verpflichtet, jeden Hassrede zu handeln und zu verfolgen, auch die von Dodik.
Auf Dodiks antizivilisatorische Politik müssen wir würdevoll und verantwortungsbewusst reagieren. Auf seinen Chauvinismus antworten wir mit Antichauvinismus. Die Zukunft von Bosnien und Herzegowina liegt nicht im Primitivismus und im Säen von Hass zwischen den Völkern und Bürgern unseres Landes. Die Zukunft liegt in Toleranz, gegenseitigem Respekt und Zusammenarbeit – so Bećirović.
Komentari (0)
Prijavite se za komentiranje
PrijavaJos nema komentara. Budite prvi!
Minuta
Sve →Iz drugih kategorija

Hoher Repräsentant nicht gewählt: Deutsche, Franzosen und Briten sabotierten Amerikaner, neuer Versuch Ende Juni

ČOVIĆ OHNE GNADE Wie diejenigen, die Ademović ins Amt brachten, ihm eine politische Hölle bereiteten




Sonniger Samstag, es wird recht warm




Tragödie im albanischen Ferienort: Zwei Minderjährige ertrunken














