Bandić: Schmidt ist ein Teilnehmer politischer Korruption und hat auch heute nicht im Interesse der Bürger von BiH gehandelt

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21:12
Podijeli:
Bandić: Schmidt ist ein Teilnehmer politischer Korruption und hat auch heute nicht im Interesse der Bürger von BiH gehandelt

Von: Muamer Bandić

Christian Schmidt ist seit seiner Ankunft in Bosnien und Herzegowina eine politisch kompromittierte Persönlichkeit. Das hätte uns schon bei der Absprache aller Schritte vor den Wahlen klar sein müssen, die mit Beamten der Republik Kroatien folgten. Aus dieser Küche kamen auch Interventionen bezüglich des Wahlgesetzes von BiH in der Wahlnacht selbst, wodurch die Glaubwürdigkeit des Wahlprozesses untergraben wurde. Als das nicht ausreichte, um eine im Voraus inszenierte Vorstellung mit bereits ausgewählten Schauspielern umzusetzen, suspendierte Christian Schmidt die Verfassung der FBiH für 24 Stunden, um die politischen Erwartungen Zagrebs zu erfüllen.

Obwohl er im April dieses Jahres Änderungen und Ergänzungen zum Strafgesetzbuch der FBiH verabschiedete, die sich auf politischen Handel und Einflussnahme beziehen, ist Christian Schmidt ein direkter Teilnehmer politischer Korruption in BiH, was bei der Bildung der oktroyierten Regierung der FBiH offensichtlich war. Seinen Schützlingen ist er bereit, bei ethisch abscheulichen Taten durch die Finger zu sehen und sich blind, taub und stumm zu stellen, indem er den Kauf von Stimmen mit öffentlichen Mitteln bei der Regierungsbildung kalt toleriert. Es ist völlig unerheblich, dass das Gesetz gebrochen und der Ruf der Institutionen geschädigt wird, solange die Schauspieler auf der Bühne nach dem vereinbarten Text der Zagreber Drehbuchautoren spielen.

Ebenso ist Christian Schmidt seit seiner Ankunft in unserem Land gegenüber dem staatsfeindlichen und verfassungsfeindlichen Toben von Milorad Dodik ebenso blind, taub und fast stumm. Aus heutiger Sicht wirkte die damalige Äußerung der Besorgnis von Valentin Inzko wie ernsthafte Arbeit am Aufbau von Frieden und Stabilität in BiH und wie eine ernsthafte Politik. Christian Schmidt tut durch sein impotentes Handeln und ständiges Nachgeben gegenüber den radikalsten Elementen auf der politischen Bühne in BiH uns alle, die wir keine Ersatzheimaten haben, ernsthaft besorgt um unsere Zukunft und die Zukunft unseres Landes.

Um die offizielle Mitteilung des OHR bezüglich der heutigen Verschiebung geplanter Treffen in Banja Luka zu zitieren:

"Heute hat der Hohe Repräsentant bewusst entschieden, nicht an einer orchestrierten Theatervorstellung teilzunehmen, unter Berücksichtigung der Interessen aller Bürger von BiH. Der Hohe Repräsentant setzt sein Mandat im gesamten Hoheitsgebiet von BiH gemäß dem Daytoner Friedensabkommen fort."

Christian Schmidt hat sich heute sicherlich nicht von den „Interessen der Bürger von BiH“ leiten lassen, sondern hat in der Praxis gezeigt, dass seine Rolle und sein Mandat hier darauf reduziert sind, nur Ordnung einzuführen, gemäß den politischen Wünschen und Zielen der Republik Kroatien, in nur einem Teil Bosniens und Herzegowinas, der Föderation BiH, und zwar durch das Brechen der politischen Macht nur eines Volkes, der Bosniaken.

Er hat uns allen gezeigt, dass er, was den kleineren BH-Entität angeht, nur ein deutscher Tourist auf einer gut bezahlten Durchreise durch Bosnien und Herzegowina ist. Durch seinen heutigen Rückzug vor populistisch-düsteren Gestalten hat er den Institutionen der RS zusätzlichen Raum eröffnet, mit unverminderter Intensität die Rechte der Bosniaken, Kroaten und Anderen in diesem Gebiet institutionell zu verletzen und Rückkehrer ohne jegliche Konsequenzen zu schikanieren und anzugreifen.

Obwohl die internationale Gemeinschaft von den Institutionen von BiH erwartet, die Bedingungen für die Abschaffung des OHR (Programm 5+2) zu erfüllen, haben wir heute erlebt, wie Christian Schmidt selbst das OHR abgeschafft hat, indem er ihm jeglichen weiteren Sinn und politische Relevanz in Bosnien und Herzegowina entzogen hat. Und dieses heutige Einknicken, feige Vorgehen oder wie auch immer Sie es nennen wollen, ist keine Überraschung, sondern nur die Fortsetzung derselben Politik des Nachgebens gegenüber kriminellen und faschistoiden politischen Ideen und Zielen auf dem Rücken der Opfer und des Staates Bosnien und Herzegowina.

Und für uns, die wir all dies ertragen, ist es höchste Zeit, aufzuwachen, uns politisch zu sensibilisieren und uns aktiv an den politischen Prozessen zur Gestaltung der Zukunft dieses Landes zu beteiligen, denn wenn uns obskure und kompromittierte Figuren wie Christian Schmidt und seine lokalen politischen Marionetten die Zukunft gestalten sollen, bin ich zutiefst besorgt, dass wir keine Zukunft haben. Wir müssen unsere Stimme erheben für unser Land und auch für unsere Kinder!

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