
(Patria) - Dreißig Jahre nach Kriegsende erschüttert eine große politische Krise Bosnien und Herzegowina.
Wer schuld an der Verschärfung der Beziehungen ist und welche Lösungen es gibt, sind Fragen, die der HRT seinen Zuschauern im diesmonatigen HRejting gestellt hat.
Wer ist schuld an der aktuellen politischen und sicherheitspolitischen Krise in BiH?
• mehr als die Hälfte, 51,2 Prozent, glaubt, dass der Schuldige Milorad Dodik und seine separatistische Politik ist, geleitet von Vučićs Idee der "serbischen Welt",
• 21,7 Prozent antworteten, dass das Dayton-Abkommen, das den Krieg beendete, die inneren Beziehungen zwischen den drei Völkern nicht gelöst habe,
• 9,1 Prozent sehen die Schuldigen in den Vereinigten Staaten von Amerika und der Europäischen Union, die gegenüber den Serben nachgiebig seien,
• 6,6 Prozent halten die bosniakischen politischen Parteien und die "unitaristische Politik Sarajevos" für verantwortlich,
• 11,4 Prozent der Befragten hatten keine Antwort.
Welche Lösung gibt es für einen dauerhaften und nachhaltigen Frieden in Bosnien und Herzegowina?
• 32,1 Prozent glauben, dass ein neues Abkommen erreicht werden sollte, um den Staat neu zu ordnen und auf eine neue und nachhaltige Weise zu gestalten,
• 19,2 Prozent sehen als Lösung der Krise die Verhaftung der Führer der Republika Srpska, die Separatismus und die Zerschlagung BiHs befürworten,
• 13,8 Prozent der Befragten meinen, dass sich Bosnien und Herzegowina in drei Teile teilen sollte: einen serbischen, einen bosniakischen und einen kroatischen, und zwar nach dem nationalen Schlüssel aus der Volkszählung vor Kriegsbeginn 1992,
• 5,5 Prozent würden die gesamte politische Führung absetzen und das militärische Protektorat von EUFOR und NATO ausweiten,
• 5,1 Prozent sind für eine militärische Niederlage der Idee der "serbischen Welt" auf dem Gebiet BiHs,
• ganze 24,2 Prozent der Befragten wissen nicht, wie die Krise in Bosnien und Herzegowina gelöst werden könnte.
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