Deutschlands Engagement gilt weiterhin den Minenopfern

Patria
AutorPatria
18:43
Podijeli:
Deutschlands Engagement gilt weiterhin den Minenopfern

Die Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland, Christiane Hohmann, hat zusammen mit der stellvertretenden Direktorin der Organisation „Enhancing Human Security“ (ITF), Sabina Beber Bostjančić, einen weiteren Vertrag unterzeichnet, mit dem die Bundesrepublik Deutschland Mittel in Höhe von 100.000 Euro für betroffene Minenopfer in Bosnien und Herzegowina zur Verfügung stellt.

Damit engagiert sich Deutschland neben der humanitären Minenräumung auch in diesem Jahr für die Minenopfer. Die von Deutschland zur Verfügung gestellten Mittel werden so verwendet, dass das Miracle Center in Mostar und die URI Soča in Slowenien vielen Personen erste oder weitere Prothesen beschaffen bzw. anpassen sowie eine psychologische Behandlung für die betroffenen Minenopfer gewährleisten.

Innerhalb des internationalen Gremiums, dessen Vorsitz die deutsche Botschaft innehat, werden Minenopfer aus allen Teilen Bosniens und Herzegowinas ausgewählt. So erhalten die Minenopfer nach Möglichkeit erneut die Chance, sich ins Arbeitsleben zu integrieren. Laut Quellen des Minenräumzentrums (BHMAC) gibt es 7968 Minenopfer, sowohl Kriegsveteranen als auch zivile Opfer.

Davon sind 1.665 Nachkriegsopfer, während die Zahl der neuen Opfer auf Jahresbasis glücklicherweise deutlich gesunken ist. Davon sind am häufigsten Experten und Minenräumer betroffen. Das deutsche Außenministerium hat Bosnien und Herzegowina bisher fast 33,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Diese Mittel wurden größtenteils für die Minenräumung verwendet.

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