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„Aluminij“ Mostar ist ein Opfer der Politik der HDZ BiH und der kriminalisierten Kader dieser Partei, die das Mostarer Kombinat 21 Jahr lang, von 1992 bis 2013, souverän beherrschten. In dieser Zeit durften Vertreter der Institutionen der FBiH faktisch den Betrieb dieser Gesellschaft nicht betreten, teilte die Sozialdemokratische Partei Bosnien und Herzegowinas mit, berichtet die bosnisch-herzegowinische Nachrichtenagentur Patria.
Die Aussagen von Dragan Čović, dem Vorsitzenden der HDZ BiH, dass sie nun „Aluminij“ retten müssten, in dem die frühere Regierung und die frühere Führung einen Schuldenberg von 300 Millionen KM angehäuft hätten, sind nicht nur falsch und bösartig, sondern stellen auch eine Beleidigung des gesunden Menschenverstandes aller Bürger von BiH dar.
Hiermit möchte die Sozialdemokratische Partei von BiH Čović auf einige Fakten hinweisen.
Die Regierung der Föderation BiH hatte vor September 2013 keinerlei Management- oder Eigentumsrechte an „Aluminij“ d.d. Mostar. Erst dann wurde die FBiH Eigentümer von 44 Prozent des Kapitals des Mostarer Kombinats. Die von Čović erwähnte Schuld entstand größtenteils vor diesem Zeitpunkt und ist das Ergebnis der Arbeit, oder besser gesagt, des Diebstahls der damaligen Führungen von Aluminij und ihrer politischen Sponsoren, die genau aus der Partei stammen, die Čović führt.
Diese Schulden sind das Ergebnis illegaler und schädlicher Verträge mit Lieferanten und der Tatsache, dass „Aluminij“ im Zeitraum 2011–2013 fast überhaupt keine Stromzahlungen an „Elektroprivreda HZHB“ leistete.
Wir erinnern Čović daran, dass die Regierung der FBiH im September 2013, unmittelbar nach dem Eintritt ihrer Vertreter in „Aluminij“ d.d. Mostar, eine Untersuchung bei der Finanzpolizei der FBiH beantragte. Die Finanzpolizei stellte zahlreiche Unregelmäßigkeiten fest, die zu den enormen Schulden führten, in denen sich „Aluminij“ heute befindet. Auf der Liste derjenigen, die „Aluminij“ über zwei Jahrzehnte auf diese Weise zerstört haben, stehen zahlreiche Kader der HDZ BiH, und wir erwarten, dass die zuständige Staatsanwaltschaft diesen offensichtlichen kriminellen Akt so schnell wie möglich verfolgen wird. Wir schlagen Čović vor, diese Personen aus der HDZ zu entfernen, wenn er wirklich das Beste für „Aluminij“ und seine Arbeiter will, anstatt sie heute wieder mit großen Ehren in „Aluminij“ zurückzuholen.
Dem Vorsitzenden der HDZ teilen wir mit, dass wir in der Sozialdemokratischen Partei öffentliche Güter dieses Landes nicht als Eigentum irgendeines Volkes betrachten.
Der staatliche Anteil an „Aluminij“ d.d. Mostar ist Eigentum aller Bürger der FBiH, einschließlich der ehemaligen Arbeiter dieser Firma, die von der HDZ aus „Aluminij“ vertrieben wurden, nur weil sie anders hießen. Ebenso ist der staatliche Anteil, beispielsweise an „BH Telecom“, Eigentum aller Bürger. Die ethnische Teilung von allem in BiH, die Čović und seine Anhänger befürworten, ist eine Politik, die zur Desintegration von BiH führt, und eine solche Politik wird in der SDP BiH immer auf den größten Widerstand stoßen. Wir in der SDP werden uns weiterhin für den Erhalt der öffentlichen Güter der Bürger dieses Landes einsetzen, unabhängig von Čović und seinesgleichen, die glauben, dass es sich dabei tatsächlich um Parteikassen handelt.
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