Agentur für öffentliche Aufträge: Drei Subjekte haben entschieden, dass das Gesetz für sie nicht gilt

Patria
AutorPatria
11:16
Podijeli:
Agentur für öffentliche Aufträge: Drei Subjekte haben entschieden, dass das Gesetz für sie nicht gilt

(Patria) - Die Agentur für öffentliche Aufträge hat sich mit einer Pressemitteilung an die Öffentlichkeit gewandt, in der sie alle Medien und andere Akteure auffordert, sich zu beteiligen und bei der Lösung der Situation zu helfen, in der drei Subjekte in Bosnien und Herzegowina entschieden haben, dass das Gesetz über öffentliche Aufträge für sie nicht gilt, alles ohne Rechtsgrundlage und obwohl sie alle gesetzlichen Kriterien erfüllen, um dieses Gesetz anwenden zu müssen.

"In Bosnien und Herzegowina haben drei Subjekte entschieden, dass das Gesetz über öffentliche Aufträge für sie nicht gilt. Ohne Rechtsgrundlage. Obwohl sie alle gesetzlichen Kriterien erfüllen, um das Gesetz anwenden zu müssen, was auch durch Prüfungs- und staatsanwaltschaftliche Feststellungen bestätigt wird.

Als die Agentur laut und deutlich fragte, warum das Gesetz nicht angewendet wird – schicken diese Subjekte unzählige Beschwerden gegen die Agentur für öffentliche Aufträge. Ziel? Aufmerksamkeit erregen. Verantwortung verschleiern. Nun stellt sich die Frage: Kann jemand selbst das Gesetz für sich außer Kraft setzen und werden wir das als Gesellschaft zulassen?

Es schockiert uns, dass sich einzelne staatliche Institutionen mit ihrem Handeln auf die Seite dieser Subjekte stellen, und nicht auf die Seite des Gesetzes und des öffentlichen Interesses. Eines der Subjekte wurde bereits im Jahr 2015 von der damaligen Führung der Agentur sogar aus dem System gelöscht – ohne jedes Verfahren, gesetzeswidrig.

Stellen Sie sich vor, der Staat löscht einen Steuerzahler aus dem System. Unvorstellbar. Aber genau das geschah im System der öffentlichen Aufträge im Jahr 2015.

Die heutige Führung der Agentur erfuhr davon erst Ende 2023, dank eines investigativen Journalisten. Seitdem dauert der Kampf an, dieses Subjekt wieder in das System aufzunehmen. Doch im April 2025 trifft die Beschwerdekammer eine Entscheidung außerhalb ihrer Zuständigkeit – dass dasselbe Subjekt erneut gelöscht wird.

Der Fall liegt nun vor dem Gericht von Bosnien und Herzegowina. Die entscheidende Frage bleibt: Wer entscheidet, ob jemand dem Gesetz unterliegt oder nicht? Wenn es nicht das Gericht ist. Wenn es nicht die Agentur ist. Dann – wer ist es? Die anderen beiden Subjekte wenden das Gesetz seit Ende 2022 und Anfang 2023 nicht an. Die Agentur hat sie nie aus dem System gelöscht.

Daten zu diesen Fällen sind auf Anfrage verfügbar, gemäß dem Gesetz über die Freiheit des Informationszugangs.

Die Agentur wird weiterhin die Gesetzmäßigkeit, Gleichheit und Integrität des Systems verteidigen. Denn das System existiert nur, solange wir alle nach denselben Regeln spielen. Öffentliche Mittel gehören den Bürgern. Nicht Einzelpersonen", so die Agentur.

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