
(Patria) - "Die Parteien der "Trojka" haben keine eigene Meinung, sie haben im Repräsentantenhaus gezeigt, dass sie für technische Änderungen des Wahlgesetzes sind, und nun sagen sie, dass sie es im Haus der Völker zu Fall bringen werden. Damit haben sie bewiesen, dass sie ihre Meinung bei Dragan Čović und Milorad Dodik einholen müssen", erklärte Džemal Smajić, Delegierter im Klub der Bosniaken des Hauses der Völker der Parlamentsversammlung von Bosnien und Herzegowina, und kommentierte die aktuelle Situation bezüglich der Änderungen des Wahlgesetzes, sowohl der technischen als auch derjenigen, die versucht werden, mit den technischen Änderungen zu verpacken und Čović entgegenzukommen.
Die Führer der "Trojka" (SDP, NiP und NS) haben für Montag um 13 Uhr ein Treffen angesetzt und alle parlamentarischen Parteien auf staatlicher Ebene zur Umsetzung der Urteile aus Straßburg zum Thema Verfassungsänderungen in Bosnien und Herzegowina eingeladen.
Die Partei für Bosnien und Herzegowina, deren Mitglied Smajić ist, erhielt eine Einladung, ebenso wie die Volkseuropäische Partei, deren Abgeordneter Jasmin Emrić darauf hinwies, dass man die Aussage von Dragan Čović beachten sollte, der sagte, dass sie bei dem Treffen in Mostar mit der "Trojka" vereinbart hätten, dass mit den Änderungen und Ergänzungen des Wahlgesetzes von Bosnien und Herzegowina auch die Art der Wahl der Mitglieder des Präsidiums von Bosnien und Herzegowina geändert werde, und erklärte das Modell.
„Diese Vereinbarung aus Mostar haben sie in Bakinci bestätigt, wir waren Zeugen der Erklärungen der Führer aller Parteien und es ist offensichtlich, dass die "Trojka" nach der Reaktion der amerikanischen Botschaft einen Rückzieher macht und nun versucht, dies zu korrigieren, indem sie sagt, dass wir dennoch begrenzte Verfassungsänderungen in Bosnien und Herzegowina vornehmen müssen.
Ich muss eine These hervorheben, die ständig wiederholt wird, nämlich dass durch die Änderungen des Wahlgesetzes eingefügt werden soll, dass ein Vertreter des kroatischen, bosniakischen oder serbischen Volkes gewählt wird, was gegen die Verfassung von Bosnien und Herzegowina verstößt.
„Die Verfassung legt klar fest, dass das Präsidium von Bosnien und Herzegowina aus einem Kroaten und einem Bosniaken aus dem Raum der Föderation und einem Serben aus der Republika Srpska besteht. Die Verfassung sieht also keine Möglichkeit vor, dass die Mitglieder des Präsidiums durch ethnische Gruppen oder Entitäten vertreten werden, sondern es sind Mitglieder des Präsidiums von Bosnien und Herzegowina“, betont Emrić und erklärt, dass bei allen Vorschlägen zur Änderung des Wahlgesetzes ständig die Verbindung eines Mitglieds des Präsidiums mit den konstituierenden Völkern betont und hergestellt werde“, sagt Emrić.
Er fügt hinzu, dass die "Trojka" einen Schritt zurück mache, um den Schaden zu beheben.
„Sie sind tief in eine Vereinbarung eingestiegen, die sie nicht umsetzen können. So wie sie es sich in Bakinci vorgestellt haben, können sie es nicht umsetzen“, fügte Emrić hinzu und meinte, dass die "Trojka" nicht wisse, wie sie da wieder herauskomme, und deshalb einige Treffen angekündigt habe.
Er wies darauf hin, dass die Urteile des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte Priorität hätten.
„Aber in allen früheren Verhandlungen in Mostar und Bakinci wurde nicht über die Urteile gesprochen“, fügte Emrić hinzu.
Und dass die "Trojka" bereit ist, der HDZ BiH und Dragan Čović zu folgen, lässt sich aus dem Auftritt von Nihad Omerović (NIP) schließen, der eine Reihe von Vorschlägen vorbrachte, die gegen die Verfassung von Bosnien und Herzegowina verstoßen, und sogar vorschlug, dass es vielleicht akzeptabel wäre, wenn das Mitglied des Präsidiums aus den Reihen der Kroaten im Haus der Völker, also im Klub der Kroaten, gewählt würde!
„Nur mit asymmetrischen Lösungen können wir zu einer Lösung gelangen“, sagte Omerović.
Und gerade die Asymmetrie ist es, die z. B. Milorad Dodik befürwortet, für den es akzeptabel ist, dass auf dem Gebiet der Entität RS ein Mitglied des Präsidiums von Bosnien und Herzegowina direkt gewählt wird, und in der Föderation in den Parlamenten gewählt wird!?
Auf jeden Fall hat nur die Reaktion der US-Botschaft und der Öffentlichkeit die "Trojka" dazu veranlasst, ein Treffen mit allen parlamentarischen Parteien zu organisieren, und bisher hat die SDA bestätigt, dass sie nicht teilnehmen wird!
(A.Čorbo-Zećo)
Komentari (0)
Prijavite se za komentiranje
PrijavaJos nema komentara. Budite prvi!
Minuta
Sve →Iz drugih kategorija

Hoher Repräsentant nicht gewählt: Deutsche, Franzosen und Briten gegen Amerikaner, neuer Versuch Ende Juni

ČOVIĆ OHNE GNADE Wie diejenigen, die Ademović ins Amt brachten, ihm eine politische Hölle bereiteten




Sonniger Samstag, es wird recht warm




Tragödie im albanischen Ferienort: Zwei Minderjährige ertrunken













